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Mehrmann schießt die Erlenbacher ins Glück
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Samstag, 11.06.2011 (16 Uhr) in
Karlstadt |
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SV Erlenbach |
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FC Augsfeld |
1:0 |
(1:0) |
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Fußball-Relegation:
Der SVE bleibt dank eines 1:0-Erfolgs gegen den FC Augsfeld in der
Bezirksoberliga - Die Torhüter waren kaum gefordert
Fußball-Relegation Relegationsspiel um den Verbleib bzw. Aufstieg
in die Bezirksoberliga Unterfranken: SV Erlenbach - FC Augsfeld
1:0 (1:0).
Einmal tief
durchatmen und in der neuen Spielzeit wieder von vorne anfangen:
Nach einer nervenaufreibenden Saison bleibt dem BOL-Dino SV
Erlenbach der bittere Gang in die Bezirksliga erspart. Mit dem
1:0-Sieg im Relegationsspiel gegen den Vizemeister der Bezirksliga
2, FC Augsfeld, hat die Truppe von Coach Armin Alexander im
Nachsitzen den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Unterfranken
geschafft.
Nach dem Schlusspfiff in Karlstadt war den Spielern,
Mannschaftsverantwortlichen und Fans des SVE die große
Erleichterung deutlich anzusehen, während die Augsfelder Spieler
und Anhänger wortlos mit hängenden Köpfen vom Platz schlichen.
Bereits im Vorjahr war der FCA in der Relegation zur
Bezirksoberliga am TSV Uettingen gescheitert.
Sich der Bedeutung der Begegnung bewusst, begannen beide
Mannschaften die Partie nervös und verkrampft. Während sich
Erlenbach nach einer Viertelstunde optische Vorteile erarbeiten
konnte, blieb der hochgelobte Augsfelder Sturm um Torjäger
Thorsten Schlereth nahezu ohne Wirkung. Der überragende
SVE-Kapitän Christian Beister, der die Defensive der
Alexander-Buben organisierte, wurde mit seiner Abwehr kaum vor
ernsthafte Probleme gestellt, so dass der SVE mit zunehmender
Spieldauer immer selbstbewusster wurde.
Der entscheidende Treffer
Erste Warnschüsse auf die insgesamt wenig geforderten Keeper
Hennrich (SVE) und Stober (FCA) gaben Jens Mehrmann (24.) und der
Augsfelder Peter Hertel (32.) per Kopf ab. Jubeln durften die
zahlreich mitgereisten Erlenbacher Fans dann in der 38.
Spielminute, als Jens Mehrmann, nach einem Pass von Igor Stapp,
die Kugel aus zehn Metern mit einem trockenen Schuss in die lange
Ecke zur 1:0-Führung versenkte.
Reifere Spielanlage
Speziell nach dem Wechsel kam die reifere Spielanlage des
Bezirksoberligisten noch besser zur Geltung. Augsfeld fand in der
Vorwärtsbewegung kein probates Mittel gegen die beiden dicht
gestaffelten Erlenbacher Viererketten, die durch geschicktes
Verschieben die Räume eng machten.
Eine Schrecksekunde gab es in der 61. Minute für den SVE, als
Schlereth eine Unachtsamkeit in der Abwehr zu seiner besten Chance
nutzte und der Ball an den Erlenbacher Innenpfosten klatschte. Wie
auch im ersten Durchgang blieben echte Torchancen Mangelware:
Specht (63.) und Stapp (78.) verzeichneten für die Alexander-Elf
noch die besten Möglichkeiten. Auch in der Schlussphase war bei
Augsfeld kein echtes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu
erkennen, so dass der SV Erlenbach den Vorsprung sicher über die
Zeit brachte.
Erlenbachs Trainer Armin Alexander meinte nach der Partie: »Unser
Ziel war es, heute die aktivere Mannschaft zu sein, was meine
Spieler auch sehr gut umgesetzt haben. Augsfeld war heute
eigentlich nur bei Standardsituationen gefährlich. Der Sieg war
hochverdient, meine Elf hat heute gezeigt, zu welchen Leistungen
sie im Stande ist.« Jörg Albert
SV Erlenbach - FC Augsfeld 1:0
SV Erlenbach:
Hennrich, Schäfer (58. Strugarov), Höfer, Baldringer, Beister,
Specht, Stapp, Neuberger (90. Kny), Becker, Eren, Mehrmann (77.
Kocer).
Tor: 1:0 Mehrmann (38.). - Schiedsrichter: Wander (Helmstadt). -
Zuschauer: 550 (in Karlstadt)
Vorbericht:
Halten die Nerven dem Druck stand ?
Fußball-Relegation: Erlenbachs Trainer Armin Alexander: »Es wird
keine leichte, aber auch keine unlösbare Aufgabe«
Fußball-Relegation Relegationsspiel um den Aufstieg
bzw. Verbleib in der Fußball-Bezirksoberliga Unterfranken: SV
Erlenbach - FC Augsfeld (Samstag, 16 Uhr, Sportgelände FV
Karlstadt).
Genau 21 Jahre ist es her, das der SV Erlenbach zum letzten Mal in
der Bezirksliga antreten musste. In der Saison 1989/90 wurde der
SVE unter Spielertrainer Roland Monseler Meister der Bezirksliga
und pendelte fortan zwischen der Bezirksoberliga Unterfranken und
der Landesliga Nordbayern. Wenn nun am Samstag um 16 Uhr das
Relegationsspiel zwischen der Elf von Coach Armin Alexander und
dem Vizemeister der Bezirksliga Unterfranken 2, FC Augsfeld, in
Karlstadt angepfiffen wird, dann droht den Erlenbachern nach einer
durchwachsenen Saison der erstmalige Abstieg aus der BOL.
Nach dem kompletten Umbruch vor der Saison, als etablierte Spieler
wie Christos Patsiouras (Viktoria Aschaffenburg), Carlo Rittger
(Laufbahn beendet) und Sven Unversucht (TSV Großheubach) den
Verein verließen, und der Kader mit jungen, talentierten Spielern
aufgefüllt wurde, folgte eine erschreckend schwache Hinrunde.
»Wir hatten im ersten Saisonabschnitt sehr großes Verletzungspech
und mussten teilweise eine halbe Mannschaft ersetzen«, erklärt
Armin Alexander die schwachen Leistungen. Nach der Winterpause
legten die SVE-Kicker den Hebel um und holten aus 14 Spielen 20
Punkte. Insbesondere die Abwehr zeigte sich deutlich verbessert
und kassierte im Gegensatz zur Hinrunde (48 Gegentreffer) nur noch
29 Tore. In den beiden letzten Saisonspielen gegen die SG
Margetshöchheim (0:0) und den TSV Lengfeld (4:6) vergaben die
Erlenbacher zwei Matchbälle zum Klassenerhalt und rutschten im
Gesamt-Klassement letztendlich auf den 13. Tabellenplatz, der die
Relegation bedeutet.
Mit dem FC Augsfeld, der im ersten Entscheidungsspiel den »Vize«
der Bezirksliga 1, TSV Keilberg (5:3 nach Verlängerung),
ausschaltete, wartet ein harter Brocken auf den SVE. »Das ist mit
Sicherheit eine starke Mannschaft, die in der Liga mit großem
Abstand vorne weg gezogen ist. Im Spiel gegen Keilberg war es
beeindruckend, wie Augsfeld einen Rückstand dreimal aufgeholt hat.
Es wird keine leichte, aber auch keine unmögliche Aufgabe«, zollt
der DFB-Fußballlehrer dem FCA Respekt.
Nur Klug und Orth fehlen
Insbesondere die Tatsache, das erst am Montag bzw. Donnerstag
Abend bekannt wurde, wann und gegen wen Erlenbach die Relegation
spielen muss, ärgert Alexander: »Es ist ein Riesennachteil für
uns, das wir zwei Wochen warten mussten. Es ist sehr schwer über
so einen langen Zeitraum die Spannung in der Mannschaft
hochzuhalten.«
Aus Sicht des SVE-Trainers wird es auch entscheidend sein, ob das
Nervenkostüm seiner jungen Elf hält: »Wenn wir unsere
Leistungsstärke abrufen können, dann bin ich für das Spiel sehr
zuversichtlich.« Bis auf den verletzten Patrick Klug und Simon
Orth (Urlaub) kann Armin Alexander auf den kompletten Kader
zurückgreifen.
Den pfeilschnellen Torjäger des FC Augsfeld, Thorsten Schlereth,
bekam der TSV Keilberg am Vatertag überhaupt nicht in den Griff.
Der Sohn des Trainers, Dieter Schlereth, erzielte drei der fünf
FCA-Tore selbst und war auch am vierten Treffer beteiligt. »Er ist
zweifelsfrei der Kopf der Mannschaft«, stellte auch Alexander, der
die Begegnung beobachtet hatte, fest. Sollte es der Erlenbacher
Defensive gelingen, den FCA-Goalgetter auszuschalten, würde dies
die Chancen auf einen Sieg um ein Vielfaches steigern. Das
Augsfeld in der Defensive verwundbar ist, zeigen die drei Treffer,
die der TSV Keilberg erzielte. ja
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