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Beim SV Erlenbach bewegt sich einiges Auf der Suche nach
weiteren Trainingsmöglichkeiten
Erlenbach.
Umfangreiche Renovierungen, mangelnde Trainingsmöglichkeiten, der
neue Sportvorstand Peter Rittger und das neue
Junioren-Förderkonzept waren wichtige Themen der
Generalversammlung des SV Erlenbach.
Laut Präsident
Udo Berninger besserte der Sportverein den Rasen-Trainingsplatz
großflächig mit Rollrasen aus und errichtete neue
Umkleidemöglichkeiten. Umfassend renoviert wurde der Kabinentrakt
am Viktoriaheim. Unter Leitung von Eugen Unkelbach wurden die
Duschräume, die Schiedsrichter- und die Gästekabinen komplett
umgebaut sowie die Heizungsanlage und innenliegende Leitungen
erneuert. Im Sommer wird abschließend die Heimkabine renoviert.
Kapazitätsgrenze erreicht
Die
Trainingsanlagen hätten aufgrund der Vielzahl von Mannschaften
sowie der Trainingshäufigkeit die Kapazitätsgrenze erreicht. Alle
Junioren-Altersklassen seien, so Berninger, teilweise doppelt
besetzt. Die erste Mannschaft, die U19 sowie künftig auch die U17
trainierten dreimal die Woche. Da die Sportplätze auch nicht mehr
den aktuellen Anforderungen entsprechen, suche der Verein nach
neuen Wegen. Sylvia Unkelbach, Vorsitzende der Gymnastikabteilung,
berichtete von 144 Mitgliedern. Zweimal wöchentlich trainierten im
Schnitt 35 Frauen.
Die
Juniorenabteilung blickt mit fünf Meisterschaften in der Saison
2004/05 auf eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte
zurück. Stellvertretender Jugendleiter Matthias Röhl sprach von
erfolgreichen Teams, von den Bambinis bis hin zu den U15-Junioren.
Klassenerhalt immer realistischer
Laut
Jugendvorstand Uwe Zahn erreichte die U17 einen guten fünften
Platz in der Bezirksoberliga Unterfranken. In der laufenden Saison
seien sie noch ungeschlagen. Prunkstück der Erlenbacher
Jugendarbeit blieben die U19-Junioren. Die Mannschaft um Reinhard
Krott und Uwe Zahn sicherte sich mit 60 Punkten und nur einer
Niederlage den Meistertitel in der Bezirksoberliga. Die
Nachwuchskicker stiegen in die Junioren-Bayernliga auf, der nach
der Junioren-Bundesliga zweithöchsten deutschen Jugendklasse. In
der laufenden Saison stehe die Mannschaft auf dem achten
Tabellenplatz. Der Klassenerhalt werde somit immer realistischer.
Zahn stellte das
neue Junioren-Förder-Konzept vor. Zum einen werden U19 und U17
zusammen in einem Pool arbeiten und dreimal die Woche trainieren,
um die jungen Erlenbacher sowie die besten Talente des Landkreises
noch besser zu fördern. Zum anderen werde der SV mit den Schulen
kooperieren und allen Altersklassen Trainingseinheiten anbieten.
In einem zweiten Schritt soll im Gymnasium ein Fußball-Stützpunkt
für Schüler der Altersklasse 13- 15 Jahre eingerichtet werden.
Sportvorstand
Marcus Schlosser berichtete, dass die erste Mannschaft in der
vergangenen Saison in der Landesliga Nordbayern mit 42 Punkten den
14. Platz und somit den Klassenerhalt schaffte. 300 Zuschauer
kamen im Schnitt pro Heimspiel. In dieser Saison stehe die erste
Herrenmannschaft auf dem letzen Tabellenplatz und wird
voraussichtlich wieder den Weg in die Bezirksoberliga antreten
müssen. Das sportliche Niveau sank, da kurzfristig viele
Leistungsträger den Verein verließen. Von Trainer Manfred Brunner
trennte man sich bereits nach vier Spieltagen. Nachfolger wurde
der ehemalige SV-Spieler Marcus Weiß. Er soll auch in der
kommenden Saison bleiben.
Die zweite
Mannschaft, die in der Kreisklasse spielt, erreichte unter Trainer
Peter Lössl mit 38 Punkten den zehnten Tabellenplatz. In der
laufenden Saison übernahm Peter Rittger das Traineramt, steht mit
der Mannschaft im gesicherten Mittelfeld. Rittger wurde auch zum
neuen Sportvorstand gewählt, da Marcus Schlosser das Amt aus
beruflichen Gründen nicht mehr wahrnehmen kann. Laut
Finanzvorstand Martin Gundert war das Jahr von den umfangreichen
Investitionen in die Bausubstanz geprägt.
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