Hauptversammlung 2006

 
 
 

 

 

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Beim SV Erlenbach bewegt sich einiges

Auf der Suche nach weiteren Trainingsmöglichkeiten

Erlenbach. Umfangreiche Renovierungen, mangelnde Trainingsmöglichkeiten, der neue Sportvorstand Peter Rittger und das neue Junioren-Förderkonzept waren wichtige Themen der Generalversammlung des SV Erlenbach.

Laut Präsident Udo Berninger besserte der Sportverein den Rasen-Trainingsplatz großflächig mit Rollrasen aus und errichtete neue Umkleidemöglichkeiten. Umfassend renoviert wurde der Kabinentrakt am Viktoriaheim. Unter Leitung von Eugen Unkelbach wurden die Duschräume, die Schiedsrichter- und die Gästekabinen komplett umgebaut sowie die Heizungsanlage und innenliegende Leitungen erneuert. Im Sommer wird abschließend die Heimkabine renoviert.

Kapazitätsgrenze erreicht

Die Trainingsanlagen hätten aufgrund der Vielzahl von Mannschaften sowie der Trainingshäufigkeit die Kapazitätsgrenze erreicht. Alle Junioren-Altersklassen seien, so Berninger, teilweise doppelt besetzt. Die erste Mannschaft, die U19 sowie künftig auch die U17 trainierten dreimal die Woche. Da die Sportplätze auch nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen, suche der Verein nach neuen Wegen. Sylvia Unkelbach, Vorsitzende der Gymnastikabteilung, berichtete von 144 Mitgliedern. Zweimal wöchentlich trainierten im Schnitt 35 Frauen.

Die Juniorenabteilung blickt mit fünf Meisterschaften in der Saison 2004/05 auf eines der erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte zurück. Stellvertretender Jugendleiter Matthias Röhl sprach von erfolgreichen Teams, von den Bambinis bis hin zu den U15-Junioren.

Klassenerhalt immer realistischer

Laut Jugendvorstand Uwe Zahn erreichte die U17 einen guten fünften Platz in der Bezirksoberliga Unterfranken. In der laufenden Saison seien sie noch ungeschlagen. Prunkstück der Erlenbacher Jugendarbeit blieben die U19-Junioren. Die Mannschaft um Reinhard Krott und Uwe Zahn sicherte sich mit 60 Punkten und nur einer Niederlage den Meistertitel in der Bezirksoberliga. Die Nachwuchskicker stiegen in die Junioren-Bayernliga auf, der nach der Junioren-Bundesliga zweithöchsten deutschen Jugendklasse. In der laufenden Saison stehe die Mannschaft auf dem achten Tabellenplatz. Der Klassenerhalt werde somit immer realistischer.

Zahn stellte das neue Junioren-Förder-Konzept vor. Zum einen werden U19 und U17 zusammen in einem Pool arbeiten und dreimal die Woche trainieren, um die jungen Erlenbacher sowie die besten Talente des Landkreises noch besser zu fördern. Zum anderen werde der SV mit den Schulen kooperieren und allen Altersklassen Trainingseinheiten anbieten. In einem zweiten Schritt soll im Gymnasium ein Fußball-Stützpunkt für Schüler der Altersklasse 13- 15 Jahre eingerichtet werden.

Sportvorstand Marcus Schlosser berichtete, dass die erste Mannschaft in der vergangenen Saison in der Landesliga Nordbayern mit 42 Punkten den 14. Platz und somit den Klassenerhalt schaffte. 300 Zuschauer kamen im Schnitt pro Heimspiel. In dieser Saison stehe die erste Herrenmannschaft auf dem letzen Tabellenplatz und wird voraussichtlich wieder den Weg in die Bezirksoberliga antreten müssen. Das sportliche Niveau sank, da kurzfristig viele Leistungsträger den Verein verließen. Von Trainer Manfred Brunner trennte man sich bereits nach vier Spieltagen. Nachfolger wurde der ehemalige SV-Spieler Marcus Weiß. Er soll auch in der kommenden Saison bleiben.

Die zweite Mannschaft, die in der Kreisklasse spielt, erreichte unter Trainer Peter Lössl mit 38 Punkten den zehnten Tabellenplatz. In der laufenden Saison übernahm Peter Rittger das Traineramt, steht mit der Mannschaft im gesicherten Mittelfeld. Rittger wurde auch zum neuen Sportvorstand gewählt, da Marcus Schlosser das Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr wahrnehmen kann. Laut Finanzvorstand Martin Gundert war das Jahr von den umfangreichen Investitionen in die Bausubstanz geprägt.

 

 

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